Einkaufen macht momentan keinen Spass. Mein Vorsatz keine Produkte zu erwerben auf denen ein Fussball oder eine Deutschlandfahne abgebildet ist, schränkt mich in meinen Konsummöglichkeiten doch sehr ein. (Bisher grösste gesehene Widerlichkeit: “Schwarz-Rot-Grill”-Würste bei Lidl). Eine Ausnahme musste ich mir jedoch gestatten: Den neuen Ballesterer habe ich dann doch erworben. Zwar interssiert mich die EM, die diemal Hauptthema ist, eher weniger, doch dem Heft liegt die Promoversion des formidablen Samplers Lieber ein Verlierer sein bei.

14 Songs zum Thema Fussball aus Österreich und der Schweiz gibt es darauf zu hören. Nun ist das Schreiben von Fussballsongs eine gar hehre Kunst, die bisher nur wenige gemeistert haben. Schlechte gibt es hingegen zur Genüge. Nicht jedoch auf dieser Compilation. “Vermutlich kein Vergnügen” von Christoph & Lollo ist einer der besten Songs, die ich je zum Thema Fussball hören durfte und auch der Rest, von den göttlichen Aeronauten bis zu den frickligen Kidney Loop weiss durch die Bank zu begeistern. Neben der Ballesterer Beilage gibt es die Compilation bei Las Vegas Records auch als Doppel-CD mit noch viel mehr Tracks, u.a. den altbekannten Ösirap-Favorites Texta! Kaufen! Der Soundtrack zum deutschen Vorrundenaus.
Kidney Loop - Gib mir (Preben Elkjaer Larsen ´84 Remix) via Soundpark

Verkleidungszwang hiess es für die Spieler bei der Feier ihres Clubs Central Coast Mariners nach dem verlorenen Meisterschaftsendspiel in Australien. 3 Mal dürft ihr raten, als was der deutsche Profi Andre Gumprecht erschien….
Unser Ex-Trainer Robert Jaspert, der mir immer ausserordentlich sympathisch war, trainiert inzwischen einen libanesischen Erstligisten. Soweit kein Problem, wäre es nun nicht gerade mit Al-Ahed das Team, welches von der Hizbollah unterstützt wird.
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Und was macht Jaspert gegenüber den Medien? Er macht das, was von einem loyalen Angestellten wird: Verharmlosen und schönreden.
“In Deutschland assoziiert man ja mit Hizbollah eine Terrororganisation. Meine Erfahrung ist: die machen auch viel im sozialen Bereich, sind sozial engagiert. Ich habe hier einen anderen Blickwinkel bekommen” via Sportinside/WDR
Natürlich sei dies eine Gewissensfrage, für die er sich zu Recht immer wieder rechtfertigen müsse, sagt er. Natürlich erkenne er Israel an, und wenn er sich anderweitig äußern müsse, würde er den Job sofort hinschmeißen. Aus politischen Diskussionen werde er aber herausgehalten. “Mir werden derlei Fragen nicht gestellt, und wenn ich beispielsweise ein Fernseh-Interview gebe, werden im Hintergrund die Bilder des Hisbollah-Führers Nasrallah abgehängt.” Dass die Mannschaft im Bus Kampflieder der Hisbollah hört, kann und will er aber nicht verhindern. Andere Anfeuerung haben seine Männer schließlich nicht. via Welt
Unfassbar. Mehr zu den Verbindungen zwischen Al-Ahed und Hizbollah beim Herald Tribune.
nennt sich eine Doku der BBC, die zeigt, dass die WM doch nicht überall so friedlich verlaufen ist, wie man uns glauben machen wollte. Ansehen!